Seit Anfang Juni 2005 ist die neue Kategorie
World: Deutsch: Wirtschaft: Kleinere und mittlere Unternehmen veröffentlicht. Sie wird sich speziell mit den Belangen kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) beschäftigen und Entwicklungen aufzeigen.
Mit ihrem zahlenmäßigen Anteil von 90% aller Betriebe am Mittelstand bilden KMU den größten Anteil in Deutschland (Destatis 2004) . Das ODP nimmt mit der Kategorie Trends und Fragestellungen der kommenden drei Jahren vorweg. Die Betriebe sind überwiegend inhabergeführt. Selbst dort, wo ein Management impliziert ist, stellt sich zum Beispiel die Frage der
Betriebsnachfolge der Generation der Nachkriegsunternehmer. Mit dem im Juli 2004 in Kraft getretenen Alterseinkünftegesetz werden sich insbesondere Unternehmer bis spätestens 2009 über die steuerliche Behandlung ihrer Altersvorsorge wundern. Diskussion und Blick über den Zaun in die deutschsprachigen Nachbarländer sind vorprogrammiert. Im ODP ist es bereits jetzt nachvollziehbar.
Kaum bisher wahrgenommen wird, dass Existenzgründungen ebenfalls in ihrer Breite als KMU strukturiert sind. Gründer, die zum Unternehmensstart mit 300 Beschäftigen ein innovatives Hightechprodukt herstellen, dieser Traum stammt aus dem McK Labor. In der wahren Welt ist der überwiegende Teil der Gründer, seit dem im Januar 2003 Existenzgründungen stärker in den öffentlichen Focus gerückt sind, als Kleinstunternehmer mit bis zu 5 Beschäftigten und unter 1 Mio. EUR Jahresumsatz unterwegs.
Was haben Modedesignerin, Zimmerermeister, Kosmetikerin und Planungsbüros gemeinsam?
Diesen Fragen geht die Kategorie
World: Deutsch: Wirtschaft: Kleinere und mittlere Unternehmen: Ressourcen nach.
Die Kategorie "Kleinere und mittlere Unternehmen" besteht in Teilen aus dem bekannten Sammelthema "Existenzgründung" und einer Ausgliederung auf KMU spezialisierter Unternehmensberatungen, ehemals in der Kategorie "Dienstleistungen für Unternehmen" beheimatet, mit weiteren Inhalten.
Damit wird das Ziel verfolgt, das Thema "KMU" stärker zu profilieren.
Existenzgründung, bisher eine Sammelkategorie für Beratungsleistungen, Geschäftsmöglichkeiten und Konzeptionelles, ist mit der Zeit zu umfassend geworden. Viele der Anmeldungen wandten sich "unter anderem" an Gründer.
Nicht gewollt ist die Vermischung der konzeptionellen Leistungen und der
Geschäftsmöglichkeiten, besser bekannt als Franchising, MLM bzw. Strukturvertrieb. Diese Erwerbsformen sind am Markt vertreten, wenden sich nicht ausschließlich an Gründer (im Haupterwerb) und haben selbstverständlich eine Existenzberechtigung.