Ich habe heute bei einem "Nachbarn" aus Bremen in seinem
Blog einen netten Artikel gelesen: Eine Aushilfskraft hat sich bei ihm um einen
Ausbildungsplatz bemüht. Da er selbst keinen Ausbildungsplatz mehr anbieten konnte, hat er in seinem Blog ein Gesuch aufgegeben. Eine durchaus originelle Idee.
Vielleicht hilft bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz auch ein Blick auf die Links in den Kategorien
World: Deutsch: Wirtschaft: Beschäftigung sowie
World: Deutsch: Wirtschaft: Aus- und Weiterbildung.
Insbesondere im Bereich
Beschäftigung widmen wir uns dem Thema Jobsuche sowie peripheren Bereichen, wie z.B. der
Gestaltung von Bewerbungsunterlagen sowie dem Listing von Sites, auf denen einzelne Personen sich und ihre Fähigkeiten potentiellen Arbeitgebern vorstellen. Daneben werden auch klassische
Jobsuchmaschinen und
Stellenmärkte sowie
Personalvermittler gelistet.
Mittelfristig planen wir die Themen
Aus- und Weiterbildung,
Beschäftigung sowie
Personalmanagement in einer zentralen Kategorie Human Resources in
World: Deutsch: Wirtschaft zusammenzufassen.
Ansonsten drücken wir Janina fest die Daumen.
Es ist leider gar nicht mehr so einfach, einen guten Ausbildungsplatz in Deutschland zu finden. Das Thema
Arbeitslosigkeit entwickelt sich leider zu einem globalen Problem. Laut einem
Bericht der
International Labour Organization (ILO), einer internationalen Arbeitsorganisation, waren Ende 2005 weltweit rund 191 Mio. Menschen ohne Job.
Sicher gäbe es da viel zu kommentieren. Steigende Weltbevölkerung, verstärkte Tendenz zum Analphabetismus unisono mit steigender Breitenarmut, zugleich eine effizientere Produktion in den Industrie- und Schwellenländern, die so gut wie nicht vorhanden Produktionsmittel in Entwicklungsländern gegen übersteht. - dies sind Punkte für eine sinnvolle Auseinandersetzung. Den Kommentarumfang würde es sprengen.
Zurück von Welt auf Deutschland und die Ausbildungsplatzsuche.
Die momentane Thematik umfasst 35 Tausend junge Menschen, die jährlich aus diversen Gründen in ihrem Abschlußjahrgang bei der Ausbildungsplatzsuche leer ausgehen.
Kumuliert betrachtet erhöht sich die Zahl, wie im wahren Leben. Da die Suche nicht am 31.12. des Ausbildungsjahres aufhört, sondern sich zum nächsten Ausbildungstermin fortsetzt.
Tatsächlich brauchen wir aber nicht noch mehr Jobbörsen, noch mehr oder intensivere Weiterbildungen bzw. bessere Bewerbungsunterlagen.
Gebraucht werden kreative, beharrliche und durchsetzungsfähige Unternehmer/innen, die sich vorstellen können, was sie in den nächsten fünf oder mehr Jahren im Unternehmen tun werden, wie sich das Unternehmen entwickeln soll, was sie dafür benötigen.
Und wen sie dafür ein Stück des Weges mitnehmen: Zum Beispiel als Praktikanten, in der Ausbildung als Angestellte oder ggfs. als Betriebsnachfolger in spe.